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Alpenländische Dachsbracke
Deutscher Wachtelhund
Deutscher Jagdterrier
Fliehburg - Lavant/Osttirol
Kontakt - Information
Alpenländische Dachsbracke
Deutscher Wachtelhund
Deutscher Jagdterrier
Fliehburg - Lavant/Osttirol
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„Wenn ich sicher wäre, dass man im Paradiese mit Bracken jagen darf, würde ich mich bemühen, ein Heiliger zu werden, um dorthin zu kommen“.
von Franz Simmet - Ein Jägerleben in Bosnien und der Herzegowina

Verwendung:

Als robuster, wesensfester und wetterharter Jagdhund wird die Alpenländische Dachsbracke vor allem als Schweißhund zur Nachsuche auf krankes bzw. krankgeschossenes Wild, aber auch zur Brackierjagd auf Hase und Fuchs verwendet. Durch ihre Wildschärfe und Wendigkeit ist sie auch zur Jagd auf Schwarzwild bestens geeignet. Die Alpenländische Dachsbracke ist familienfeundlich, aufgrund ihrer ausgeprägten Passion jedoch ein reiner Jagdhund.

Erscheinungsbild:

Kräftig gebauter, jedoch sehr beweglicher Jagdhund mit robustem, starkknochigem Körperbau, fester Muskulatur und dichtem, harschem Stockhaar. Ideale Schulterhöhe zwischen 35 und 39 cm. Die Alpenländische Dachsbracke wird in zwei Farbschlägen gezüchtet:

  • hirschrot (mit oder ohne schwarze Stichelung)
  • schwarz mit braunen Brand (Vieräugl).

Herkunft und Verbreitung:

Abbildungen von Hunden, die in ihrem Erscheinungsbild der heutigen Alpenländischen Dachsbracke sehr ähnlich sind, finden sich schon in römisch-gallischen Kunstwerken. Im 19. Jhdt. wurden Alpenländische Dachsbracken bei den österreichischen Hofjagdleitungen als Schweißhunde verwendet. Seit 1932 ist die Alpenländische Dachsbracke neben dem Hannoveraner und dem Bayrischen Gebirgsschweißhund als Schweißhunderasse anerkannt. Ursprünglich wurden diese Hunde im Alpenraum und im Erzgebirge gehalten. 1896 erfolgte die erste Vereinsgründung. Der Internationale Dachsbrackenclub als Vorläufer des heutigen Club Dachsbracke legte die Rassenmerkmale fest und schuf die erste Prüfungsordnung, in der bereits Schweißarbeit und Laute Jagd als Hauptfächer festgelegt wurden. Ursprungsland der Alpenländischen Dachsbracke ist Österreich. Die Rasse wird bei der FCI unter Standartnummer 254 geführt. Die Alpenländische Dachsbracke wird nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, in Tschechien, in der Slowakei, in Slowenien, Kroatien, Italien, in der Schweiz und neuerdings auch in Norwegen und Schweden als Jagdhund geschätzt und verwendet.

 

Zuchthündinnen im Zwinger von der Fliehburg

“Perle” und “Cyndy”

ÖJPS PERLE von der Ganzerin
ÖHZB 7229, ÖLB 1557
gew. 11.05.1997
Züchter: Mattersberger Alois

Die aus Osttiroler Leistungszucht stammende, äußerst schlaue, jagdlich gerissene und sehr schneidige Vieräugl-Hündin hat Passion auf alles Wild. Ob im Wasser, auf dem Baum, ober und unter der Erde – vor ihr ist nichts sicher, ihr kommt nichts aus! Auf der Wund- und Krankfährte zuverlässig wie Gift und unermüdlich bei der Hatz, verdanke ich meiner „Perle“ herrliche Stunden „jagarischer“ Freuden und Erfolge und viel Waidmannsheil.

Von ihrem Nachwuchs aus zwei Würfen stehen einige recht brauchbare und typische „Vieräugl“ in der Zucht.

 

ÖJPS CYNDY z Malej Lehoty
SK 3024, ÖHZB 7694, ÖLB 1667
gew. 31.05.2002

Dank guter Verbindungen in die Slowakei, konnte ich auf Treibjagden selbst miterleben, dass es in unserem Nachbarland Dachsbracken gibt, die mit unverwüstlicher Passion und Schärfe, nach Art guter Terrier, Wildschweine und Raubzeug annehmen. In ihrer Veranlagung steckt noch ein hohes Maß an „Schneid“, eine für jeden wirklich brauchbaren Jagdhund unentbehrliche Eigenschaft.

Kein Wunder also, dass über die SK-Zuchtleitung zwei Welpen bester Abstammung, eben meine „CYNDY“ und ein im Blut dazu passender Rüde aus dem Reich der „Hohen Tatra“ importiert wurden, zumal damit der österreichischen Dachsbrackenzucht neues, nicht verwandtes Zuchtmaterial zugeführt wird.

 

CARO 7742 und CYNDY 7694

Die beiden SK-Importe

ÖJPS CYNDY z Malej Lehoty
SK 3024, ÖHZB 7694, ÖLB 1667

CARO z Rezbarku
SK 3034, ÖHZB 7742, ÖLB
Bes.: Anton Steurer, 9900 Tristach

Zwei leistungsstarke und typische Dachsbracken, die auf Mutter- und Vaterlinie scharfes Blut führen und bereits gute Nachzucht gebracht haben.

 

 

 

„Dachsbracke mit Stammbaum“